Mehr Zeit für das Mandat. KI für Anwaltskanzleien. Mit Vertraulichkeit von Anfang an.

Die gesuchte Passage liegt irgendwo in der Akte. Ein ähnlicher Fall wurde schon bearbeitet, aber von jemand anderem. Und für das nächste Schreiben fehlen noch Unterlagen. Wir richten KI ein, die Ihr Team bei dieser Vorarbeit unterstützt und zu den Zugriffsregeln Ihrer Kanzlei passt.

Drei Aufgaben, bei denen sich ein genauer Blick lohnt

Akten erschließen

Ein Assistent sucht in freigegebenen Dokumenten und verweist auf die Fundstellen. Ihr Team kann beispielsweise eine Chronologie vorbereiten und Aussagen mit den Originalunterlagen abgleichen. Nicht lesbare Scans und fehlende Dokumente müssen dabei erkennbar bleiben.

Kanzleiwissen auffinden

Eigene Arbeitshilfen, geprüfte Muster und interne Leitfäden werden durchsuchbar. Antworten nennen ihre Quelle und deren Stand. Welche Inhalte mandatsübergreifend genutzt werden dürfen, legen Sie fest. Eine Suchanfrage darf keine fremde Mandatsakte öffnen.

Schreiben vorbereiten

Aus einer freigegebenen Vorlage und ausgewählten Angaben entsteht ein Entwurf, etwa für eine Unterlagenanforderung. Die zuständige Person prüft Inhalt, Adressaten und Anlagen vor dem Versand. Rechtliche Wertungen und Freigaben bleiben bei Ihrer Kanzlei.

Mandantendaten gehören in eine bewusst gewählte Umgebung

Wir beginnen mit dem Datenweg: Wo liegen Ihre Akten, wer darf darauf zugreifen, und welche Informationen verarbeitet das Modell? Daraus ergibt sich, ob die KI auf eigenen Servern oder auf einer dedizierten Umgebung bei einem unserer Hostingpartner betrieben wird. Für das Hosting arbeiten wir mit ISO-27001-zertifizierten Partnern.

Bei einer hybriden Lösung bleibt die Arbeit mit geschützten Unterlagen in der privaten Umgebung. Ein leistungsfähiges Cloud-Modell kann ergänzend Aufgaben mit dafür freigegebenen Inhalten übernehmen. Diese Übergabe wird bewusst eingerichtet. Namen aus einem Text zu entfernen genügt nicht, wenn der Sachverhalt eine Person weiterhin erkennen lässt.

Die Anforderungen Ihrer Kanzlei an Berufsgeheimnis und Datenschutz fließen in die technische Planung ein: Zugriffsrechte, Protokollierung, Löschung, Wartungszugänge und die eingebundenen Dienstleister. Ein lokaler Server allein beantwortet diese Fragen noch nicht.

Mit einem überschaubaren Ablauf beginnen

  1. 01

    Eine konkrete Aufgabe auswählen

    Wir schauen gemeinsam auf wiederkehrende Such- und Schreibarbeit. Wie lange dauert sie heute? Wie häufig kommt sie vor? Welche Prüfung bleibt auch mit KI nötig? So lässt sich einschätzen, ob sich die Umsetzung lohnt.

  2. 02

    Mit geeigneten Unterlagen testen

    Für den ersten Test vereinbaren wir einen abgegrenzten Dokumentenbestand und dessen zulässige Nutzung. Wir prüfen neben hilfreichen Antworten auch fehlende Fundstellen, widersprüchliche Dokumente und Fragen außerhalb des Bestands.

  3. 03

    In den Kanzleialltag übernehmen

    Vor dem Einsatz richten wir die benötigten Berechtigungen ein und schulen Ihr Team an echten Aufgaben. Wir klären, wer Ergebnisse kontrolliert und an wen sich Mitarbeitende bei Problemen wenden. Laufende Betreuung können Sie hinzubuchen.

Bestehende Kanzleisoftware berücksichtigen

Wir prüfen zuerst, welche Schnittstellen und Exportmöglichkeiten Ihre vorhandenen Systeme anbieten. Eine Verbindung zur Aktenverwaltung wird nur dann eingeplant, wenn sie technisch möglich und für den Ablauf sinnvoll ist. Für einen ersten Einsatz kann ein freigegebener Dokumentenbestand ausreichen.

Sie erhalten vor der Entwicklung ein Angebot für den vereinbarten Umfang. Hardware, Hosting und gegebenenfalls laufende Modellkosten werden darin transparent berücksichtigt. Für die erste Bestandsaufnahme bieten wir einen KI-Audit für 500 € netto an; bei anschließender Beratung oder Umsetzung rechnen wir das Honorar vollständig an. Finden wir keinen wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz, entfällt das Audit-Honorar; lediglich vorab vereinbarte Auslagen bleiben bestehen.

Fragen zur KI in Ihrer Kanzlei

Kann das System juristische Quellen verlässlich recherchieren?

Eine Suche in Ihren internen Dokumenten erschließt zunächst nur diesen Bestand. Der Zugriff auf externe juristische Datenbanken erfordert geeignete Zugänge und eine gesonderte Integration. Zitate und Schlussfolgerungen müssen vor der Verwendung fachlich geprüft werden.

Brauchen wir einen großen KI-Server?

Das hängt von den Aufgaben, den Modellen und der Zahl gleichzeitiger Nutzer ab. Wir bestimmen den Bedarf vor der Hardwareauswahl. Auch eine kompakte lokale Installation oder ein dedizierter Hostingbetrieb kann passend sein.

Lohnt sich das für eine kleine Kanzlei?

Entscheidend sind Häufigkeit und Aufwand der konkreten Aufgabe. Wenn die Vorbereitung der Unterlagen und die Kontrolle mehr Arbeit verursachen, als die KI abnimmt, empfehlen wir einen anderen Ansatz. Das kostenlose Erstgespräch hilft, einen geeigneten Einstieg zu finden.

Welche Vorarbeit bindet Ihre Kanzlei?

Beschreiben Sie uns den Ablauf im kostenlosen Erstgespräch. Für den Einstieg brauchen wir keine vertraulichen Mandatsunterlagen.

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